Bytes & Building in der Presse

November 2015

Fit für die Zukunft – Welche Qualifikationen brauchen Ingenieure?

Fit für die Zukunft – Welche Qualifikationen brauchen Ingenieure?

Die Welt um uns herum verändert sich rasend schnell. Neue Produktionsmöglichkeiten durch 3D-Druck, neue Produkte und Werkstoffe und ein anderes Kaufverhalten werden Planungen, Geschäftsmodelle und Märkte wesentlich verändern. Autodesk nennt diesen Prozess „The Future of Making Things“. Und Building Information Modeling (BIM) ist ein Teil davon. Was bedeutet das konkret für Ingenieurinnen und Ingenieure? Welche Qualifikationen müssen sie künftig mitbringen, um in der digitalen Wirtschaftswelt zu bestehen?

Es ist eine spannende Zeit für viele Branchen, denn wir sehen, wie Dinge in Zukunft anders hergestellt werden. Wir verfügen über nahezu unbegrenzte Rechenleistung, mobile Geräte und allumfassende Konnektivität. Gleichzeitig ist eine neue Generation von Menschen herangewachsen, die diese Ideen vorantreibt.

Wir stehen folgenden Anforderungen gegenüber: Stärker dezentralisierte Teams und miteinander vernetzte Planungsumgebungen. Softwarehersteller wie Autodesk reagieren auf diese Entwicklungen und stellen neue Funktionen und Ressourcen bereit, damit ihre Kunden - sprich: Sie - diese neuen Anforderungen erfüllen können. Wie sehen aber die Mitarbeiter von morgen aus?

Software-Know-How wird unverzichtbar 

Die reine planerische Leistung und die Informatik sind schon seit der Einführung der CAD- und AVA-Systeme verknüpft und werden mit BIM noch enger miteinander verdrahtet sein. Das bedeutet, dass Kenntnisse in den Bereichen Software und Programmierung (Beispiel "Dynamo") für Planer künftig unverzichtbar werden. Der Einfluss der IT insgesamt wird zunehmen. Daher werden auch Software-Ingenieure im Bereich BIM gefragt sein.

Komplexität beherrschen 

Die zunehmende Vernetzung von Geräten und Systemen sowie die Verfügbarkeit jeglicher Information werden Gebäude noch komplexer machen. Es werden weitere Fragen nach Datenverfügbarkeit, -sicherheit und -gültigkeit aufkommen. Diese Fragen müssen in einem sehr großen Kontext gelöst werden. Das bedeutet zusätzliche Herausforderungen für Ingenieurinnen und Ingenieure, die solche Bauwerke projektieren, planen und bauen. Sie müssen in der Lage sein, diese zunehmende Komplexität zu beherrschen.

Flexibilität ist gefragt 

Die BIM-Prozesse werden eine Verschiebung der Tätigkeiten in den Bereichen Planung, Auswertung, Bau und Betrieb eines Gebäudes bringen. Das führt dazu, dass Ingenieure mehr an den Schnittstellen arbeiten werden und weniger in ihren traditionellen Funktionsbereichen. Durch das Zusammenwachsen von IT, Kommunikationstechnik und Software werden mehr Arbeitsaufgaben in einem technologisch, organisatorisch und sozial sehr breit und flexibel gefassten Handlungsfeld zu bewältigen sein. Der klassische Ingenieur als ausschließlich technisch versierter Experte wird sein Profil erweitern und sich breiter – interdisziplinärer – aufstellen müssen. Querschnittsqualifikationen sind gefragt.

Über den Tellerrand hinausschauen 

Die digitale Vernetzung macht an den deutschen Landesgrenzen keinen Halt. Sie hat eine globale Dimension. Wenn auch die Technik weiterhin für Ingenieure Kern ihrer Ausbildung bleiben wird, werden Fremdsprachenkenntnisse doch wichtiger. Weil die Grenzen der Disziplinen verwischen, muss sich der Ingenieur der Zukunft auch darauf einstellen, häufiger mit Kollegen, Geschäftspartnern und Kunden zu kommunizieren, die keinen technischen Hintergrund haben. Hier hilft ein breiteres Überblickswissen weiter. Während des Studiums öfter auch mal über den Tellerrand hinausschauen heißt hier die Devise.

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